Wahre Fiktion - Fiktive Wahrheit? Die Reden bei Herodot, Thukydides und Sallust

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Mittwoch, 08. Mai 2019 19:30–21:00 Uhr

Kursnummer 1.0104e
Dozent Prof. Dr. Peter Riemer
Datum Mittwoch, 08.05.2019 19:30–21:00 Uhr
Gebühr 5,00 EUR
Ort

Görres-Gymnasium, Gymnasialstraße 3
Gymnasialstr. 3
56068 Koblenz
Aula Aula

Aula

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Gegenstand von Geschichtsschreibung sind wahre Begebenheiten – sollte man annehmen. Dass Herodot, der erste Historiograph Europas, in seinem Werk noch Mythen bzw. Mythennovellen (nach)erzählt, will man ihm nicht verübeln; schließlich denkt er sich auf phantasievolle Weise weit in die griechisch-persische Vorgeschichte hinein. Das betrifft nicht zuletzt auch die von ihm ‘wörtlich’ wiedergegebenen Reden.
Doch sind Thukydides und Sallust als Zeitzeugen ihrer Geschichte(n) weniger erfinderisch? Die von ihnen dargebotenen Reden waren jedenfalls nicht im Wortlaut so gehalten worden, wie sie sich in den Werken finden. Und doch wirken sie authentisch. Thukydides gibt noch an, dass er die Reden der historischen Akteure sinngemäß wiederzugeben versucht.
Sallust sagt nichts zur eigenen Konzeption. Wie sind nun aber die Reden von Caesar, Cato und Catilina in seiner "Coniuratio Catilinae" zu bewerten?

Nur Abendkasse!

Prof. Dr. Peter Riemer Hauptdozent


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